Hey du, ich muss dir was erzählen! Vor einem halben Jahr hab ich mir eine Moneybowl gebaut, ganz brav nach Anleitung, Schritt für Schritt, jede Zutat an ihrem Platz wie beim Ikea-Regal. Und dann kam: nichts. Also wirklich gar nichts. Kein Geldsegen, kein Zufallsfund, nicht mal ein vergessener Fuffi in der Wintermanteltasche. Ich hab mir hinterher eingeredet, dass ich bestimmt das Siegel des Jupiter versaut hab. Kann natürlich sein, diese Buchstaben drum herum hatte ich weggelassen, das war mir viel zu kompliziert. Aber unter uns, wahrscheinlicher ist was anderes: Ich hab jemand anderes Rezept nachgekocht und dabei kein einziges Mal selbst abgeschmeckt. Und sowas schmeckt man eben. Also hab ich eine zweite gemacht. Diesmal hab ich auf mich gehört statt auf den Zettel, hab das Siegel des Jupiter wieder reingenommen und genau abgezeichnet, wie ich das gemacht habt, kannst du im Reel auf Instagram sehen. Dann dazu das Wheel of Fortune, einfach weil es sich richtig angefühlt hat. Zwei Stunden später waren 3000 Euro da. Kein Witz. Ich saß da und hab erstmal ziemlich blöd geguckt. Warum ich dir das erzähle? Weil ich dir gleich selbst eine Anleitung schenke, und das wäre ja wohl maximal witzlos, wenn Anleitungen nichts taugen würden. Tun sie aber, als Basis. Nur muss die Anleitung durch dich durch, sonst bleibt sie ein Zettel mit Zutaten drauf. Merk dir den Satz, der kommt diese Woche noch mal. Die Moneybowl-Anleitung gehört übrigens dir, du bist ja Abonnentin. Nachkochen erlaubt, abschmecken Pflicht. Und wie sind die Energien diese Woche?Du weißt ja wahrscheinlich, dass ich jeden Tag die aktuelle Zeitqualität, ein Ritual und eine Affirmation in meinen Instagram-Stories poste. Seit über zwei Jahren, jeden einzelnen Tag. Und da bin ich unfassbar stolz drauf, denn ich bin ja eigentlich so gar kein Dranbleiber-Typ, aber offensichtlich kann ich auch anders, wenn mir was wichtig ist. Und da dachte ich mir, dass ich immer Anfang der Woche einen Newsletter rausschicke, damit du auch schon mal ein zwei Tage im Voraus weißt, was auf dich zukommt. Und jetzt zurück zur Moneybowl, denn jetzt wirds ein bisschen unheimlich, denn die Woche fängt genau da an, wo mein erster Versuch gescheitert ist: an der wunden Stelle. Chiron ist der verwundete Heiler, und wenn der rückläufig wird, klopft er an Türen, die du längst abgeschlossen hattest. Du kennst das ja, oder? Du denkst, ein Thema ist durch, und dann zieht es doch wieder, wie so eine alte Narbe bei Wetterumschwung. So fucking nervig! Tagsüber schiebt dich der Widder-Mond noch mit ordentlich Schwung durch den Montag und trifft dabei die Löwe-Sonne, das fühlt sich warm an und mutig. Spät am Abend dreht dann Chiron, und dann rechne damit, dass da was hochkommt, das du nicht eingeladen hast. Musst du nicht sofort lösen, hinschauen reicht für den Anfang. Den Mut dafür hast du vom Widder-Mond geliehen bekommen. Am Dienstag rennst du dann gegen eine Wand. Sorry, ich mach die Regeln nicht. Mars-Tag, Widder-Mond, jede Menge Feuer im Hintern, und dann läuft der Mond fast den ganzen Tag im Leerlauf. Soll heißen: Du gibst Vollgas und kommst trotzdem keinen Meter vom Fleck. Ich hasse das! Also, wenn sich dein innerer Kritiker diese Woche irgendwann meldet, dann da. Aber, ich sag dir, trau ihm kein Wort, der hat an dem Tag einfach nur Langeweile. Plan dir nichts Wichtiges rein, geh lieber raus und beweg dich, damit das Feuer irgendwohin kann, bevor es sich gegen dich richtet. Ab Mittwoch kommt wieder Boden unter die Füße. Der Stier-Mond holt alles zurück ins Greifbare, und am Donnerstag ist Letztes Viertel, also Ausmisten statt Anfangen. Das Thema dabei, und jetzt halt dich fest: Geld und was dir wirklich was wert ist. Ich hab kurz gelacht, als ich das gesehen hab. Passt ja wie bestellt zu meiner Moneybowl-Geschichte. Am Abend wechselt Venus in die Waage, da fühlt sie sich richtig wohl, und das bringt einen weicheren Ton in alles, was mit Nähe zu tun hat. Und dann Samstag: das Löwentor, psst und mein Geburtstag!Der 8.8. Auf Instagram werden sich wieder alle überschlagen, Portale hier, kosmische Codes da, und irgendwer lädt bestimmt wieder Lichtfrequenzen direkt aus der Quelle runter. Du kennst den Zirkus. Und ja, ich hab an dem Tag tatsächlich Geburtstag. Eine Hexe, geboren am Löwentor, das kannst du dir nicht ausdenken. Ich sag dir, worum es beim Löwentor wirklich geht: Es geht darum zu sehen, was du längst hast. Also Fülle erkennen, statt Fülle hinterherzurennen. Dieser Unterschied wird gern unterschlagen, weil er sich so schlecht verkauft. Mit "du hast schon alles" kriegst du halt niemanden in den 555-Euro-Abundance-Kurs. Dein Ritual für den 8.8.: Du brauchst einen Pyrit, eine Sonnenblume und was zum Schreiben. Stell die Sonnenblume irgendwohin, wo du sie den ganzen Tag siehst, und leg den Pyrit daneben. Wenn die Sonne am höchsten steht, setz dich hin und schreib drei Sätze auf, die mit "Ich habe" anfangen. Keine Wünsche, nur das, was schon da ist und was du bisher übersehen hast. Und dann lies dir die Sätze einmal selbst vor. Ja, mit Stimme, ich weiß, dass sich das erstmal bekloppt anfühlt. Mach es trotzdem, dein Gehirn nimmt Gesprochenes anders ernst als Gedachtes, das ist keine Magie, das ist Neurologie. Okay, ein bisschen Magie vielleicht auch. Danach stehst du auf und tust eine einzige konkrete Sache, die zu einem der Sätze passt. Saturn regiert den Samstag, und der alte Herr will keine schönen Gedanken sehen, der will einen Schritt. Muss kein großer sein. Start small. Am Sonntag darfst du dann wieder runterfahren. Der Mond zieht in den Krebs, der Dunkelmond kommt näher, und das Einzige, was auf deinem Plan stehen sollte, ist irgendwas, was dir gut tut. Koch dir was Leckeres und lass die Woche mal sacken. Und jetzt die obligatorische WerbungDu weißt ja, wie das hier läuft. Meine Workbooks folgen den Archetypen der Sternzeichen, weil die Energie mit der Sonne mitwandert. Je nachdem, wo die gerade steht, geht sowieso alles in eine bestimmte Richtung, und dagegen anzuarbeiten ist ungefähr so schlau, wie gegen die Strömung zu schwimmen, wenn zwanzig Meter weiter eine Brücke ist. So gehen wir Monat für Monat durchs Jahr, immer mit dem Thema, das gerade eh in der Luft liegt. In der Löwe-Saison geht es ums Manifestieren und darum, dich selbst wieder ins Licht zu stellen, statt immer nur den Scheinwerfer für andere zu halten. Für das Löwentor am Samstag ist ein eigenes Ritual drin, für den Neumond im Löwen danach auch, dazu Journalingfragen, ein Tarot-Spread und ein paar Zauber für zwischendurch. 38 Seiten, 17 Euro, ohne Guru-Gelaber.
Dein Begleiter durch die Löwe-Zeit Und falls du gleich Nägel mit Köpfen machen willst: Die Workbooks gibt es auch als Jahres-Paket, alle zwölf in einem Rutsch. Den Link zum jeweils neuen Workbook bekommst du ein bis zwei Tage vor Beginn der neuen Saison zugeschickt, schön im Takt des Jahres. So läuft von Widder bis Fische jeden Monat der passende Archetyp neben dir her, immer mit dem Thema, das gerade sowieso dran ist. Du zahlst 144 Euro, oder du machst es dir leicht und nimmst zwölf Raten zu je 12 Euro. Das ist ein Workbook pro Monat zum Preis von zwei Kaffee to go, nur dass es länger wirkt. Antworte mir gern auf diese Mail und verrat mir, welcher deiner drei "Ich habe"-Sätze dir am schwersten fällt. Bei mir ist es übrigens jedes Mal der über meine eigene Arbeit, falls dich das tröstet. Ich lese jede Antwort, und ich antworte auch. Eine gute Woche für dich. Deine Nik P.S. Falls es am Dienstag knallt oder knirscht: Das bist nicht du, das ist nur der Mond im Leerlauf. Zweifel also bitte nicht gleich an deinem ganzen Leben, Mittwoch sieht die Welt schon wieder anders aus. ;) |
Hey du, ich hab's getan. Ich hab einen Wunsch von mir, den ich eigentlich bis Ende Oktober manifestieren wollte, endlich angeschoben. Ja, ich weiß, letzter Drücker und so. Auch wenn es albern ist, aber als ich die Mail abgeschickt hab, hatte ich ziemliches Herzklopfen. Ich find's immer noch so krass, wie stark man plötzlich sein eigenes Herz spüren kann, wenn man Angst hat oder angestrengt ist. Eigentlich bin ich mir sicher, dass es klappt. Weil es ist geil, aber was, wenn die anderen das...
Oraculeum Ich hab den Wacholder mitgebracht Hey du, ich bin zurück. Ein paar Wochen offroad durch Bulgarien, Nord-Mazedonien, Albanien, Bosnien, Kroatien und Serbien. Je weiter ich gefahren bin, desto mehr Natur war da. Und jedes zweite Haus eine Ruine. Die stehen einfach da, keiner reißt sie ab, keiner baut sie neu. Und jede erzählt eine Geschichte von den Leuten, die da mal gelebt haben. Oh, wie ich Lost Places liebe. Auf dem Land leben die Menschen noch so, als hätte ihnen keiner gesagt,...
Hey Witch, die Jungfrau hat mich erwischt. Und es nervt mich so hart! Letzte Woche waren es zwei Schubladen, diese Woche hab ich meine Küchenschränke aufgeräumt, alle. Ich bin total chaotisch, liebe Ordnung, aber hasse Aufräumen. Finde den Fehler. Und jetzt kommt die Jungfrauzeit und Unordnung nervt mich gerade noch mehr als sonst. Der Stapel auf dem Schreibtisch, der mich seit Juni kein bisschen interessiert hat, nervt mich auf einmal jeden Morgen. Falls es dir gerade genauso geht: Hey, lass...